„Der Erzherzog-Johann-Markt“

Erzherzog Johann erwarb im Jahre 1840 die Herrschaft Stainz und wurde so Besitzer des ehemaligen Augustiner Chorherrenstiftes. An das Schloss mit seinem schönen Arkadenhof und bezaubernden Grünanlagen schließt nördlich die heute barocke Pfarrkirche an. Aufgrund ihrer ausgezeichneten Akustik ist sie zum fixen Veranstaltungsort im Programm der „Styriarte“ geworden. Sehenswert ist auch der harmonisch gegliederte Hauptplatz mit seinen Bürgerhäusern, deren Fassaden sehr nostalgische Eindrücke der Biedermeierzeit vermitteln.

„Der Schilchermarkt“

Stainz ist Zentrum des Schilcheranbaugebietes. Der Schilcher konnte sich seine Ursprünglichkeit und Einzigartigkeit über mehr als zwei Jahrtausende erhalten. Seinen Namen trägt dieser Rotwein aufgrund der „schillernden“ Farbe - die Nuancen reichen von blassrosa über zwiebelfarben bis rubinrot. Er erreicht nur auf den Gneis- und Schiefer-Urgesteinsböden des weststeirischen Hügellandes sein typisches säuerliches Bukett.

„Der Stainzer Flascherlzug“

Eine nostalgische Dampflock zieht jedes Jahr weit über 20.000 Fahrgäste durch die idyllische Strecke entlang des Stainzbaches. Der Name dieser schmalspurigen Lokalbahn stammt aus der Zeit, als nahe Stainz der Wunderdoktor „Höllerhansl“ (1866 - 1935) praktizierte.